Vorbemerkung.- 1 Emotionen — ein Thema für die Soziologie.- 1.1 Die Vernachlässigung der Emotionen in der Soziolgie.- 1.2 Möglichkeiten einer Soziologie der Emotionen.- 1.3 Multidisziplinäre Orientierung und biopsychosoziales Paradigma als Rahmen für die Emotionssoziologie.- 2 Definitionen und Klassifikationssysteme von Emotionen.- 2.1 Metaphern und Sprachen der Emotionsbeschreibung.- 2.2 Von der Manningfaltigkeit der Emotionen zu ihrer Klassifizierung.- 2.3 Primäremotionen.- 2.4 Die Identifizierung primäremotionaler Prototypen.- 3 Systemtheoretische Orientierungsmarken für die Soziologie der Emotionen.- 3.1 Emotionen als lebendes System.- 3.2 Emotionen im streßtheoretischen Zusammenhang.- 3.2.1 Entwicklungslinien der Streßtheorie.- 3.2.2 Streß als Kontrollproblem.- 3.2.3 Soziale Unterstützung.- 3.2.4 Wahrscheinlichkeiten des Auftretens von Emotionen im Streßgeschehen.- 3.2.5 Adaptation und Maladaptation.- 3.2.6 Zur Erhebung sozialer Stressoren auf Systemebene.- 4 Die Codierung von Emotionen im sozialen Kontext.- 4.1 Kognition versus Emotion und die Überwindung einer Scheinkontroverse.- 4.2 Emotionen als Code und codierte Emotionen.- 4.3 Emotionen und Gedächtnis.- 4.3.1 Die soziologische Relevanz der Gedächtnisforschung.- 4.3.2 Gibt es ein kollektives emotionales Gedächtnis?.- 4.3.3 Soziale Komponenten des deklarativen und prozeduralen Gedächtnisses.- 4.4 Die kognitive und emotionale Organisation des Selbst.- 4.5 Von der individuellen zur kollektiven Codierung der Emotionen.- 5 Kulturelle Codierung der Emotionen.- 5.1 Kulturbegriff und Kulturbeschreibung.- 5.2 Emotionen als Bestandteil kultureller Modelle.- 5.3 Krankheit, Gesundheit und Funktionen des Rituals.- 5.4 Emotionaler Austausch und Reziprozität in kulturellen Kontexten.- 5.5 Emotionale Erfahrung im europäischen Vergleich.- 6 Bestimmung des emotionalen Klimas von Gesellschaften.- 6.1 Methodologische Vorüberlegungen.- 6.2 Wut.- 6.2.1 Die verhaltenstheoretische Bedeutung der Wut.- 6.2.2 Indikatoren für Wut.- 6.2.3 Die gesellschaftliche Prävalenz von Wut — indiziert durch Gewaltverbrechen.- 6.2.3.1 Internationale Verbrechensentwicklung.- 6.2.3.2 Verbrechensentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland.- 6.2.4 Gewalt als Kanalisierung von Wut unter Bedingungen sozialen Stresses.- 6.3 Angst.- 6.3.1 Zur Beschreibbarkeit von Angst und Furcht.- 6.3.2 Prävalenz von Angst.- 6.3.3 Entwicklungspsychologisch identifizierte Angsttypen und gesellschaftliche Bewältigungsformen.- 6.4 Traurigkeit.- 6.4.1 Kontrollverlust und Traurigkeit.- 6.4.2 Depression als Indikator für Traurigkeit.- 6.4.3 Selbstmord als Indikator für Traurigkeit.- 6.5 Freude.- 6.5.1 Freude — der blinde Fleck der Emotionstheorie.- 6.5.2 Prosoziales Verhalten, Selbstwertgefiihl und Freude.- 7 Die Dynamik der Emotionen.- 7.1 Ein Schema zur Typisierung emotionaler Prozesse.- 7.2 Phasen der Trauerarbeit.- 7.3 Phasen der emotionalen Bewältigung von Katastrophen.- 7.4 Imitation und Kontagiosität — von der Dynamik individueller Prozesse zur Dynamik des kollektiven Verhaltens.- 7.5 Zyklen des emotionalen Klimas.- 8 Schlußüberlegungen zur Entwicklung von Emotionen, Kultur und Soziologie der Emotionen.